Ist Southwest Airlines schlauer, wenn es darum geht, sich von Staatskrediten abzumelden?
Joe Cortez

Im August 31, 2020

Im August 2020 gab Southwest Airlines bekannt, dass sie keine COVID-19-Unterstützungsdarlehen der Bundesregierung annehmen würden, selbst nachdem eine Unterstützungsrechnung der „Phase vier“ verabschiedet wurde. Aber war es der richtige steuerliche Schritt für die in Dallas ansässige Fluggesellschaft? Neue Analysen deuten darauf hin, dass ihr Schritt der Fluggesellschaft helfen kann, sich etwas schneller zu erholen als ihre Konkurrenten.

Einer der größten Grundsätze des CARES Act war die garantierte finanzielle Unterstützung von Fluggesellschaften in Form von Krediten und das Payroll Support Program. Da sich sowohl Gewerkschaften als auch Fluggesellschaften für mehr Mittel in einem COVID-19-Unterstützungsgesetz der „Phase vier“ des Kongresses einsetzen, fordern beide eine saubere Verlängerung aller Programme.

Southwest Airlines gab jedoch im August 2020 eine trotzige Ankündigung ab, dass die in Dallas ansässige Fluggesellschaft selbst bei einer zweiten Kreditrunde die vom Finanzministerium bereitgestellten Kredite nicht aufnehmen werde. War es der beste Schritt, um ihnen zu helfen, während dieser Airline-Krise voranzukommen? Eine neue Analyse des CAPA Centre for Aviation legt nahe, dass sich die Fluggesellschaft durch die Manifestation ihres eigenen Schicksals in eine bessere Position der finanziellen Erholung bringen könnte.

Ohne Kredite könnte Southwest die Finanzen schneller verbessern

Als das CARES Act verabschiedet wurde, kündigten alle Fluggesellschaften ihre Absichtserklärungen an, auf Kredite zuzugreifen, die durch Aktien ihrer jeweiligen Unternehmen besichert sind. Southwest hatte ursprünglich vor, 2,8 Milliarden Dollar zu leihen, hat diesen Antrag jedoch inzwischen öffentlich zurückgezogen.

Laut CAPA Center for Aviation ist der Umzug nicht unbedingt eine schlechte Sache für die Fluggesellschaft. Mit $15.2 Milliarden in Liquidität und einem Investment-Grade-Rating von S& P, Moody’s und Fitch hält die Fluggesellschaft an ihrer Strategie fest, zusätzliche Finanzierungen an den Märkten zu finden, ohne Aktien an das US-Finanzministerium abzugeben.

Der Umzug ermöglicht es Southwest, Investoren zu belohnen, die während der gesamten COVID-19-Pandemie an der Fluggesellschaft festhalten. Ohne die Einschränkungen, die mit einem staatlichen Darlehen einhergehen, steht es Southwest frei, Dividenden auf Aktien zu zahlen oder an Aktienrückkäufen teilzunehmen.

„Dies wird es offensichtlich zu einem attraktiveren Unternehmen für Investoren machen“, stellt das CAPA Centre for Aviation in seiner Analyse fest. „Und das Investment-Grade-Rating könnte ein Vorteil sein, da die Fluggesellschaft daran arbeitet, ihre Bilanz zu restrukturieren, sobald die Nachfrage ein normales Niveau erreicht.“

Ihre Analyse schließt mit einer bedrohlichen Warnung: „Eine Rückkehr zu dieser Art von Normalität ist Jahre entfernt.“

COVID-19-Pandemie, Impfstoffe und unvorhersehbarer Markt bleiben Wildcard-Faktoren

Zwischen dem heutigen Zustand und der Wiedererlangung der Rentabilität liegen drei Faktoren, die Southwest möglicherweise nicht planen kann: Volatilität der Nachfrage aus China, anhaltende Auswirkungen der COVID-19-Pandemie und Massenverfügbarkeit eines Impfstoffs. Diese Wankelmütigkeit erfordert, dass die Fluggesellschaft flexibel in ihrer Planung ist und bei Bedarf Routen schneidet. Im August strich die Fluggesellschaft fast 1 Million Sitzplätze, die sie zwischen September und Oktober 2020 aufgrund eines prognostizierten Kundenmangels fliegen wollte.

Kartenquelle: CAPA Zentrum für Luftfahrt und OAG.

Solange die COVID-19-Pandemie die amerikanische Wirtschaft weiterhin verwüstet und Reisende davon abhält, in Flugzeuge einzusteigen, wird die Nachfrage weiterhin unvorhersehbar sein. Nichtsdestotrotz deutet das CAPA Centre for Aviation Analysis darauf hin, dass es viele positive Aspekte für die Fluggesellschaft gibt, einschließlich eines geringeren Umsatzrückgangs und einer Verbesserung der projizierten Lastfaktoren.

CAPA Centre for Aviation kommt zu dem Schluss, dass Southwest gut positioniert sein könnte, um den Rest der Pandemie zu bewältigen. Nur die Zeit wird zeigen, ob es die richtige Entscheidung ist.

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